Chronik FC. Germania Ortenberg

Am 20. Februar 1907  gründeten ein paar junge Männer den Ortenberger Fußballverein. Wie überall zu dieser Zeit wurden auch im Wetteraustädtchen Ortenberg die ersten Kickversuche mit Papier- und Stoffbällen auf den damals verkehrsarmen Straßen und Plätzen ausgeführt. Die Fußballbegeisterten waren gänzlich auf sich alleine gestellt, es gab keinen Verband und keine Terminliste. Nach einigen Jahren unterstützte das Fürstenhaus Stolberg-Roßla die Ortenberger Fußballer. Als Dank für die finanzielle Unterstützung, durch die erste sportliche Vergleiche mit anderen Vereinen möglich waren, übernahm die Germania die fürstlichen Farben „gelb-schwarz“, und trägt sie bis heute. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges wurde in Ortenberg alsbald wieder mit dem Fußballspielen begonnen. Bis zum Jahr 1967 trug die Germania ihre Spiele auf dem Platz am Ortsausgang Richtung Eckartsborn aus, danach wurde das Sportgelände im heutigen Naherholungszentrum an der Rotlippstraße eingeweiht. Mitte der achtziger Jahre setzten die Mitglieder durch unermüdliche Eigenleistung mit dem Bau des neuen Sportheims einen Meilenstein in der Vereingeschichte. In seiner nun 100-jährigen Geschichte erlebte der FC Germania viele sportliche Höhen und Tiefen. In den 60er Jahren spielten die Ortenberger Kicker in der Bezirksklasse, vergleichbar mit der heutigen Bezirksoberliga. Dank einer vorbildlichen Jugendarbeit, die in den vergangenen Jahren etliche Titel auf Kreisebene bescherte, kämpfte sich der Ortenberger Fußballverein aus einer sportlichen Talsohle heraus und spielt derzeit mit seiner ersten Mannschaft in der höchsten Büdinger Spielklasse, der Kreisoberliga. Die zweite Mannschaft ist in der B-Liga II vertreten.